Am 6.März 1931 wurde die "Yachthafen-Bridge-Gemeinschaft Düsseldorf" in das Vereinsregister unter der Nr.: 775 eingetragen. Durch Beschluß der Mitgliederversammlung vom 23. April 1931 wurde die Namensänderung in Yachtclub Niederrhein herbeigeführt und am 16. Mai in das Vereinsregister eingetragen.


Seitdem wurde die Steganlage mit seinen drei markanten Häuschen und Spindraum bis auf den heutigen Tag erweitert und optimal instand gehalten.

mit neun Liegeplätzen für unsere aktiven Segler ist die Steganlage des YCN eine kleine aber feine Wassersportadresse am Rhein geworden.

Die Mitglieder des YCN nehmen regelmäßig an den Regatten auf dem Rhein teil, wobei auch die Erfolge seit 1931 nicht ausblieben.

 


Die Gründungsmitglieder waren : Fabrikant A. Jorissen, Redakteur C. Schneider, Fabrikant C. Höppner, Fabrikdirektor R. Quetting



1. Niederschrift der Vereinsgeschichte des Yachtclub Niederrhein e.V. Düsseldorf

Der Verein wurde im Herbst 1930 von aktiven Sportleuten gegründet, die auf Grund einer gütlichen Vereinbarung vorher ihren Austritt aus dem Düsseldorfer Yachtclub e.V., dessen Vorstand sie größtenteils jahrelang führend angehört hatten, erklärten und alsbald in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf eintrugen.

Der neue Verein wurde auch vom Düsseldorfer Yachtclub ausdrücklich anerkannt und mit diesem am 25. September 1930 ein Loyalitätsvertrag abgeschlossen, gemäß dem unter anderen der YCN sich verpflichtet, keine Mitglieder für sich aus den Kreisen des DYC zu werben. Demgemäß wurde eine ganze Reihe Aufnahmegesuche von Yachteignern des DYC abschlägig beschieden.

Auf Grund von Verhandlungen mit der Stadt Düsseldorf, die Besitzerin des vorzüglichen Yachthafens ist, wurde mit Zustimmung des DYC die Lösung des bis dato bestehenden Monopolvertrages erreicht und ein günstig gelegener Teil des Hafenbeckens mit entsprechendem Hintergelände, der genügend Raum für die sportliche Betätigung und eine weitere Ausdehnungsmöglichkeit bietet, angepachtet.

Die erste Sorge des YCN war die Schaffung einer Steganlage mit Liegeplätzen für die Yachten und Umkleideräumen für die Mitglieder. Mit einem Kostenaufwand von 10.000,00 Mark wurde die Anlage in direkt, mustergültiger Ausführung aus eigenen Mitteln gebaut und zwar so, dass sie jederzeit ohne Schwierigkeiten vergrößert und einem Zuwachs an neuen Yachten angepasst werden kann.

Wenn die Yachtliste im Augenblick auch nur 3 Yachten aufweise, so ist dies im Hinblick einmal auf das Abkommen mit dem DYC, anderseits auf die Schaffung der unbedingt erforderlichen Grundlagen für den weiteren Ausbau des neuen Vereins zu verstehen.

Die Yachtflotte wird sich noch in dieser Saison durch Ankauf von 2 Binnen-Dreißigern vergrößern, da der Verein beabsichtigt, sich besonders rege an den Wettfahrten auf dem Rhein zu beteiligen.

Aufgeschrieben vom Fabrikanten A. Jorissen am 12. Juni 1931